Pole Dance Figuren

Pole Dance Figuren – Kopf und Körper sind gefordert

Pole Dance (auch Pole Artistik genannt) ist ein unglaublich vielfältiger Sport, der alle Muskeln trainiert. Pole Dance ist anstrengend, aber äußerst effektiv für alle, die ihre Kraft stärken, ihre Ausdauer fördern und ihren Körper formen wollen.

Pole Dance steht für schwungvolle und verspielte Drehungen, gefühlvolle Posen, sinnliche Figuren, akrobatische Krafteinlagen, tänzerische Elemente, Fitness und vor allem Spaß.

Pole Dance Figuren

Wer Pole Dance lernen möchte, muss wissen, dass es für all die verschiedenen und vielfältigen Pole Dance Figuren Namen gibt. Die Namen der Pole Dance Figuren beschreiben die Figur oder wurden nach ihrem Erfinder benannt.

Es ist nicht ganz einfach, sich alle Pole Dance Figuren zu merken, aber auch hier gilt wie für so vieles im Leben: Übung macht den Meister! In verschiedenen Ländern werden die Pole Dance Figuren teilweise auch unterschiedlich genannt und sogar innerhalb mancher Pole Studios haben die Pole Dance Figuren verschiedene Namen.

Gut am Pole Dance ist, dass alle Pole Dance Figuren aufeinander aufbauen und so ist meistens auch der Übergang vom Anfänger und Fortgeschrittenen bis zum Profi fließend.

Kommt es bei den Pole Dance Figuren erst auf das Erlernen der Technik an, werden Kraft und Flexibilität später unerlässlich.

Erste Erfolge schon bei Anfängern

Schön und vor allem motivierend ist, dass schon von der ersten Minute des Pole Trainings erste Erfolge auch bei Anfängern sofort sichtbar werden. Es gibt Pole Dance Figuren, die einfacher auszuführen, andere Pole Dance Figuren hingegeben benötigen schon etliche Übungsstunden.

Bei den Pole Dance Figuren zählt die Grifflehre zur Grundausbildung. Jede Pole Dance Figur hat einen speziellen Griff und fast alle Griffe können vorwärts, rückwärts, kopfüber oder über die Schulter ausgeübt werden.

Solange sich die Handstellung nicht verändert, sondern nur der Handabstand, ändert sich die Bezeichnung der Griffe nicht.

Wir treffen bei den Griffen auf Namen wie „Baseball Grip“, „Basic Grip“, „Elbow Hold“ – Griffe, die jeder Pole Dancer lernen muss, um an der Stange tanzen zu können.

Floorwork – Climbs – Spins – Inverts: Was ist das?

Die einzelnen Pole Dance Figuren werden unterteilt. Die Floorwork Figuren beschreiben alle Übungen, die mit Bodenkontakt an der Stange ausgeführt werden. Es gehören teilweise auch Bodenfiguren, die nicht mit Stangenkontakt ausgeübt werden, mit dazu, etwa Turnübungen, die ausgeführt werden, um von einer Stange zur anderen zu gelangen.

Wir treffen bei den Pole Dance Figuren aus der Gruppe Floorwork auf Namen wie „Seat – Sitz“, hierzu ist der Rücken an die Stange gelehnt, die Hände greifen über den Kopf zur Stange. Danach gleitet man langsam hinab in die Sitzstellung. Oder „Balance – Waage“, wobei man seitlich der Stange steht und den Körper so weit dreht, bis der Bauch Richtung Stange zeigt. Der obere Arm greift über den Körper zur Stange, der untere Arm wird auf Kniehöhe positioniert. Auf Zehenspitzen stehend wird das innere Bein gestreckt, das andere Bein nach hinten hochgeführt. Wer sicher steht, kann den unteren Arm von der Stange lösen und nach vorne ausstrecken.

Viele der Pole Dance Figuren sind bekannt aus dem Kunstturnen.

Bei den Pole Dance Figuren aus der Gruppe der Climbs (Kletterfiguren) ist etwas Übung gefragt. Das Klettern gehört zu den Grundlagen des Pole Sports und wird bereits in den ersten Kursstunden unterrichtet. Klar ist: Wer nicht klettern kann, also an der Stange hoch kommt, kann viele Pole Dance Figuren gar nicht ausführen. Daher gilt für das Klettern ganz klar: Üben, üben, üben.

Als Poses werden Aufwärtspositionen an der Stange ohne Bodenkontakt bezeichnet. Poses können von Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis ausgeführt werden.

Pole Dance Figuren aus der Gruppe der Poses sind beispielsweise „Fireman – Feuerwermann“, eine einfache Aufwärtsposition für Anfänger, die die Bein- und Armmuskeln enorm stärkt. Beliebt ist auch die Figur „Pole Seat – Stangensitz“, eine sehr einfache Figur, die sich durch eine große Vielfalt auszeichnet. Der „Pole Seat“ kann mit den Griffen Baseball Grip, Armpit Hold Front und Back, einhändig und sogar freihändig ausgeführt werden. Wir treffen hier außerdem auf Figuren wie den „Hocksitz“ (Bottom Seat), die „Titanic“ Pose, den „Stuhl“ (Chair) oder die „Halbe Flagge“ (Half Flag Starter), den „Schwan“ (Swan) oder die „Kerze“ (Pencil). Und es gibt sogar etwas anspruchsvollere Figuren wie den „Handgelenksitz“ (Wrist Seat), der auf dem Handgelenk sitzend ausgeübt wird. Ebenso für Fortgeschrittene ist die Pose „Superman Reverse“, eine Variation des „Pole Seat“. Und wer beispielsweise die Pose „Superman Bridge“ ausführen möchte, benötigt eine gewisse Flexibilität im Rücken. Diese Pose ist für Profis gedacht.

Es gibt sehr viele und vor allem wunderschön anmutige Aufwärtspositionen („Poses“) und jeder, der mit dem Pole Dance beginnt, sollte sich nicht demotiveren lassen, wenn nicht gleich jede Figur perfekt klappt.

Es gibt beim Pole Dance viel zu lernen und zwar werden Köpfchen und Körper gleichermaßen beansprucht. Der Kopf muss die Positionen lernen und der Körper muss sie ausführen. Nur so können alle Pole Dance Figuren so verinnerlicht werden, dass sie später einmal geschmeidig ineinander über gehen.    

Wenn wir uns die Spins (Drehungen) ansehen, dann erkennen wir, dass fast alle Pole Dance Figuren wie Posen, Inverts, Mounts, Climbs, Stands und Seats im Drehen ausgeführt werden. Es unterscheiden sich Drehungen an der Spinning Pole oder der Static Pole. Die Spinning Pole hat ein Kugellager integriert und kann sich so selbst drehen. Die Static Pole ist fest und kann sich nicht drehen.

Vor allem für Anfänger ist es einfacher, Spins (also Drehungen) an einer Spinning Pole zu üben, da sich die Stange mit dreht und der Pole Dancer lediglich die Figur halten muss. Ganz pauschal kann das jedoch nicht gesagt werden, denn es gibt durchaus auch Drehungen, die an einer festen Stange einfacher auszuführen sind. Doch: Bei einer festen Stange muss häufiger mit Verbrennungen der Haut gerechnet werden, da die Haut über die feste Stange gleitet und sich die Stange eben nicht mit dreht.

Anfänger lernen schnell die „Sitzdrehung“ (Seat Spin), die zu Beginn auch mit beiden Händen gehalten werden kann. Das innere Bein geht vor die Stange und wird über die Kniekehle eingehakt. Die Stange wird im Baseball Grip gegriffen. Während der innere Arm zur Stange hoch greift, greift der äußere Arm auf Achselhöhe. Jetzt wird mit dem äußeren Bein nach vorn abgesprungen und das Bein wird im Drehen an das Schienbein hinter die Stange gelegt. Wer sicher an der Stange ist, kann die äußere Hand von der Stange lösen und die Drehung einhändig ausführen.

Bei den Inverts (Kopfüberfiguren) ist Vorsicht geboten! Anfänger sollten diese Pole Dance Figuren niemals alleine trainieren, denn es können wirklich Unfälle passieren, wenn bei einer falschen Bewegung von der Stange abgerutscht wird. Bei den Inverts ist eine zweite Person, die Hilfestellung leisten kann, immer wichtig. Auch empfiehlt es sich, bei den Kopfüberfiguren eine Sturzmatte unter die Stange zu legen, damit im Falle eines Abrutschens nicht auf den harten Boden aufgeprallt wird. Bei den Kopfüberfiguren ist Konzentration gefragt, mehr als bei anderen Figuren und vor allem ist die Konzentration hier wichtiger, als Kraft und Körperspannung. Denn nur wer konzentriert ist, kann die Inverts richtig ausführen. Erst, wenn man sich wirklich sicher an der Stange fühlt und die Figur halten kann, kann eine Hand von der Stange gelöst werden. Und dieses gilt auch für die Beine.

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Die einfachste Kopfüber-Figur ist der „Vertical Invert“. Diese Figur ist für Anfänger geeignet. Ebenso der „Waterfall“ (Wasserfall). All diese Übungen dienen auch als Übergang in weitere Positionen. Denn nur, wenn sich eine Übung der anderen anschließt, entsteht eine Folge an Figuren, die zum harmonischen Pole Dance werden.

Bei den Inverts (Kopfüberbewegungen) treffen wir auf die „Schwalbe“ (Swallow), auf den „Inside Fallen Angel“ oder den „Outside Fallen Angel“, auf den „Cross Leg Reverse“ oder die „Invert Hip Hold“-Figuren – puh, so vielfältig wie die Namen der einzelnen Figuren sind, so anspruchsvoll ist auch deren Ausführung. Aber: Wer sich langsam an die einzelnen Figuren herantastet, wird schnell Fortschritte erleben und nach und nach sicherer an der Stange werden.

Pole Power Tipp: Wer bei all den Namen und Figuren und Übungen etwas durcheinander gekommen ist und nach dem Pole Dance Techniken Jeannine WilkerlingTraining an der Stange das Gefühl hat, alle erlernten Pole Dance Figuren wieder vergessen zu haben, dem empfehlen wir als Nachschlagewerk das Pole Dance Technikbuch von Profi Trainerin Jeannine Wilkerling. Das Buch ist nicht ganz preiswert, aber es bietet auf über 190 Seiten (!) zig Abbildungen mit Erklärungen zu den einzelnen Pole Dance Figuren. Was im Training gelernt wurde, kann im Buch noch einmal nachgeschaut werden. Jede einzelne Übung ist Schritt für Schritt erklärt und gekennzeichnet, ob sie sich für Anfänger Fortgeschrittene oder Profis eignet. Den besten Preis für das Buch gibt es bei amazon* (hier klicken und direkt zu amazon* gelangen – klick >>).

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Bei den Mounts (Aufsteigfiguren) handelt es sich um Aufwärtspositionen und Kopfüberfiguren mit dem Ziel, sich die Stange hoch- oder herunterzurollen. Eigentlich kann man Mounts auch als Vorwärtsrolle oder Rückwärtsrolle beschreiben. Mounts erfordern einiges an Kraft, aber meistens sehen die Aufsteigfiguren schwieriger aus, als sie tatsächlich sind.

Bei den Pole Dance Figuren gilt: Übung macht den Meister! 

So ist der „Shoulder Mount Starter“ etwa eine prima Übung, um die verschiedenen Griffe für den Shoulder Mount zu üben. Außerdem wird die Belastung durch den Druck der Stange auf die Schulter trainiert. Man stellt sich mit dem Rücken zur Stange und greift über den Kopf zur Stange. Es können hierfür die Griffe wie „Twisted Grip, Cup Grip, Flip Grip oder Claw Grip verwendet werden. Der Kopf kann von der Stange gehalten werden. Der Shoulder Mount wird über eine Seite der Schulter hochgerollt, dazu wird der Kopf seitlich zur Stange gelegt, so dass die Stange auf dem Muskel der Schulter aufliegt. Langsam werden die Beine an den Körper herangezogen (ohne dabei die Stange hinunter zu rutschen). Diese Übung ist ein tolles Bauchmuskeltraining.

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